
Kontakt
Info-Telefon: (03 39 33) 7 02 96
Mail: k.baum-lindow@gmx.de
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Liebe Gäste der 48. Lindower Sommermusiken
„Lindow ist so reizend wie sein Name. Zwischen drei Seen wächst es auf und alte Linden nehmen es unter seinen Schatten“, so schrieb schon Theodor Fontane über Lindow.
Trefflicher lässt sich die Kleinstadt im Ruppiner Land rund 60 km nördlich von Berlin nicht beschreiben. Eingebettet zwischen weiten, dichten Kiefern- und Mischwäldern und den drei Seen Wutzsee, Gudelacksee und Vielitzsee gehört Lindow zum Naturpark Stechlin - Ruppiner Land. (Ein hübsches Fleckchen Erde fern vom Großstadtstress, um auszuspannen und aufzutanken. Hier findet man kleinstädtische Beschaulichkeit, unvermutete Kulturangebote, viel Ruhe in schöner Natur und spannende Geschichte, die das einstige Kloster schrieb.)
Wenn Sie aus südlicher Richtung nach Lindow kommen, grüßt Sie schon von weitem der 36 m hohe Turm der barocken Stadtkirche, die zu den schönsten Kirchen der Mark Brandenburg gehört. Sie wurde von 1751 bis 1755 vom königlichen Landesbaumeister Berger errichtet. Die Orgel im original barocken Gehäuse schuf Orgelbaumeister Wilhelm Sauer aus Frankfurt/Oder im Jahr 1898. Auf der Kanzel des in der Mitte der Kirche stehenden Kanzelaltars ist noch eine der wenigen vollständig erhaltenen Sanduhren zu sehen, die zu Zeiten Friedrich des Großen angebracht wurde, um die Dauer der Predigt einzuschränken ...
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In diesem Jahr werden wir das Instrument des Jahres, das Akkordeon, gleich zweimal hören. Einmal mit Tangos und einmal mit fantastischen Klängen des 19. Jahrhunderts. Zum 350. Todestag von Paul Gerhardt erklingen bekannte und unbekannte Lieder aus seiner Feder.
Parallel zu den Konzerten gibt es in der Kirche die Ausstellung „Farbenrausch in Pastell“ von Gabriele Lettow aus Neuruppin. Die Vernissage findet im Anschluss an das Eröffnungskonzert statt.
Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei – Spenden sind erbeten!
Es grüßt Sie herzlich
Ihre Kara Huber
Schirmherrin

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Ausstellung
„Farbenrausch in Pastell“
von Gabriele Lettow aus Neuruppin
Gabriele Lettow entdeckte die Malerei im Jahr 2020 für sich – in einer Zeit, in der die Welt zur Ruhe kam und neue Freiräume entstanden. Was zunächst als Impuls durch eine Freundin begann, entwickelte sich rasch zu einer leidenschaftlichen künstlerischen Ausdrucksform. Seither widmet sie sich intensiv der Arbeit mit Pastellkreide und hat sich ihr Können unter anderem durch Internet-Tutorials und Kurse stetig erweitert.
Im Zentrum ihres Schaffens steht die Natur. Als begeisterte Blumen-, Pflanzen- und Naturliebhaberin übersetzt Gabriele Lettow ihre Eindrücke in farbintensive, lebendige Bilder mit einem leicht impressionistischen Charakter. Ihre Werke zeigen keine naturgetreuen Abbildungen, sondern vielmehr persönliche Stimmungen und Wahrnehmungen – ein Spiel aus Farbe, Licht und Emotion.
Die Malerei ist für sie zu einem wichtigen und erfüllenden Bestandteil ihres Lebens geworden. Dabei bringt sie nicht nur ihre künstlerische Neugier ein, sondern auch die Lebenserfahrung aus einem vielseitigen beruflichen Werdegang: Nach einem Studium im Bauwesen restaurierte sie einen Denkmalkomplex in Neuruppin, den sie über 30 Jahre als Hotel und Restaurant führte. Zudem verwandelte sie eine spätgotische Kapelle in ein Kunst- und Kulturzentrum – ein Ort der Begegnung, der ihre Verbundenheit zur Kunst schon lange vor ihrer eigenen malerischen Tätigkeit widerspiegelt.
Mit ihren Bildern lädt Gabriele Lettow dazu ein, die Natur aus ihrer Perspektive neu zu entdecken – farbenfroh, sensibel und voller persönlicher Eindrücke. |
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